Olga Daitche

Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ)

Im Zentrum meiner Arbeit stehen partizipative Förderung, wirkungsorientiertes Projektmanagement, systemische Beratung und Wissensmanagement. Dabei liegen mir Diversität, Stärkung von Minderheiten, sowie Organisations- und Kapazitätsentwicklung besonders am Herzen.

Seit Januar 2017 bin ich Programmleiterin und Projektkoordinatorin in der Stiftung Erinnerung Verantwortung und Zukunft. Davor arbeitete ich mehr als 10 Jahre in verschiedenen Organisationen und als freiberufliche Projektmanagerin und Beraterin, meist im Rahmen der Internationalen Zusammenarbeit. 2010 bis 2015 verbrachte ich 5 Jahre in Zentralasien, als entsandte Beraterin im Regionalprogramm „Gesundheit in Zentralasien“ der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH.

Meinen Magisterabschluss habe ich an der FU Berlin in Ethnologie und Religionswissenschaften gemacht. Geboren bin ich in Kasachstan, wo ich auch die Grundschulzeit verbrachte. Meine Sozialisation in zwei unterschiedlichen Kulturen und meine eigene Migrationserfahrung bilden einen wichtigen Grundstein auch für meine aktuelle berufliche Tätigkeit.

„Wenn ich im Sommer 2022 auf diese Zeit zurückschaue...“

„...dann muss ich schmunzeln. Absolut alle - natürlich einschließlich mir selbst - dachten, dass diese Pandemie vielleicht nicht nach wenigen Monaten, aber dennoch spätestens nach einem Jahr überwunden sein würde und dass wir zu unserem gewohnten Leben zurückkehren würden.

Natürlich, dieses Jahr war nicht nur wegen der Pandemie ein Jahr im Ausnahmezustand. Irgendwie kam Vieles zusammen. Insbesondere bei uns in der Europäischen Union. Die täglichen Nachrichten verursachten ein beunruhigendes Gefühl im Bauch. Es könnte diesmal auch uns im Zentrum des Wohlstands treffen. Und obwohl das Pandemiejahr gleichzeitig erste minimale und dennoch deutliche Hinweise offenbarte, wie eine große Krise — die Klimakrise — angegangen werden könnte, wollten wir so schnell wie möglich zu unserem gewohnten Leben zurück.  

Wer hätte gedacht, dass dieses Jahr der Anfang eines großen Veränderungsprozesses sein würde. Wer hätte gedacht, dass es kein Zurück zum Gewohnten mehr geben würde und dass Veränderung doch möglich sei….“

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